Am 14. Oktober haben sich in den frühen Morgenstunden vor Bingen kurz hintereinander zwei Schiffsunfälle ereignet. Wie die Wasserschutzpolizei berichtet, wurde niemand verletzt. In beiden Fällen hatten die Schiffsführer gerade erst ihre Nachtruhe beendet.
Zunächst streifte ein mit 1.250 Tonnen beladenes Gütermotorschiff ein stillliegendes Schiff. Dabei entstand ein Leck in der Bordwand des Unfallverursachers. Die Besatzung konnte den leichten Wassereinbruch in der Schiffsmitte mit bordeigenen Pumpen in Schach halten. Sie verlegte das Fahrzeug in den Binger Hafen, wo ein Taucher das Leck abdichtete.
Etwas unterhalb dieser Unfallstelle gab es kurz darauf eine weitere Havarie. Ein mit 2.500 Tonnen Kalisalz beladene Schiff fuhr aufgrund einer Fehleinschätzung des Schiffsführers auf das Längswerk vor der Nahemündung. Das Heck vertrieb durch die dort herrschende starke Strömung und das Schiff kam auf Grund fest. Es musste von zwei Schleppbooten befreit werden.
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