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Umfrage: Mehrwertsteuer und Kanalabgaben

Autor: Christian Grohmann       Datum: 04.11.2011

Ermäßigte Steuersätze für Luxus-Kreuzfahrten und Tagesausflüge per Schiff? Davon sind die Teilnehmer der letzten Bonapart-Umfrage weniger begeistert. In der nächsten Umfrage können die Leser abstimmen, ob die Binnenschifffahrt mit höheren und neuen Abgaben auf Kanälen und Flüssen stärker in die Infrastruktur-Finanzierung einbezogen werden soll.

Vom 20. Oktober bis zum 3. November stellten wir die Frage, ob die Personenschifffahrt weiterhin den seit Mitte der 80er Jahre gültigen ermäßigten Mehrwertsteuersatz erheben darf. 35,4 Prozent hielten die Subvention für gerechtfertigt – auch angesichts ähnlicher Regelungen in den europäischen Nachbarländern.

Auf der anderen Seite halten es ebenfalls 35,4 Prozent mit dem Finanzministerium, das einen sofortigen Subventionsabbau fordert. Weitere 25 Prozent würden der Branche eine Übergangsfrist bis Ende 2013 gewähren. Lediglich 4,2 Prozent wollten sich nicht zum Thema äußern.

Neue und höhere Abgaben

In seinem Bericht zur WSV-Reform hat das Bundesverkehrsministerium höhere Kanalabgaben angesprochen. Auch soll geprüft werden, ob internationale Vereinbarungen über die entgeltfreie Nutzung bestimmter Wasserstraßen anzupassen sind. Damit würde die Binnenschifffahrt stärker an der Finanzierung der Infrastruktur beteiligt. Ob Sie das für ärgerlich oder sinnvoll halten, können Sie uns mit einem Klick gleich rechts neben diesem Text abstimmen.

Tags: mehrwertsteuer, personenschifffahrt, fahrgastschifffahrt, kanalabgaben, nutzungsgebühren, infrastrukturfinanzierung,

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