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Rhein-Waal-Terminal in Emmerich wird zu Contargo Rhein-Waal-Lippe

Autor: Christian Grohmann       Datum: 20.12.2016
Die Beteiligten bei der Unterschrift.
v.l.: Heinrich Kerstgens (Contargo), Udo Jessner, (Stadtwerke), Stefan Walbohm (Rechtsanwalt/Notar), Peter Hinze (Bürgermeister) und Konrad Fischer (Contargo). Bild: EGD

Ab dem 1. Januar 2017 wird Contargo die Containerterminals in Emmerich und Emmelsum betreiben. Laut Mitteilung vom 20. Dezember erhöhte das Unternehmen seine Anteile am Rhein-Waal-Terminal von 37,6 auf 50 Prozent. Damit geht die Umfirmierung zur Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH einher. Hafengelände und -infrastruktur in Emmerich verbleiben im Besitz der Port Emmerich Infrastruktur- und Immobilien GmbH.

Hauptstandort der neuen Gesellschaft bleibt Emmerich, von dort aus sollen Disposition und Vertrieb beider Standorte organisiert werden. „Wir können künftig beide Standorte gemeinsam vermarkten“, sagte Michael Mies, der gemeinsam mit Ralf Gerlach die Geschäftsführung übernimmt. „Wir erhalten dadurch eine bessere Marktpräsenz und für unsere Kunden größere Ausfallsicherheit.“

Wachstum geplant

Bereits vor dem 1. Januar wurden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. „Auf der dem Hafenbecken gegenüberliegenden Seite soll eine dritte Containerbrücke errichtet werden“, so Mies. Das zweite, frisch ausgebaute Terminal in Voerde-Emmelsum soll Anfang 2017 seinen trimodalen Betrieb aufnehmen. Auf 46.000 Quadratmetern sollen dort jährlich 60.000 Standardcontainereinheiten (TEU) umgeschlagen werden.

Sein gesamtes Jahrestransportvolumen gibt das Contargo-Netzwerk mit 2,3 Millionen TEU an. Im Jahr 2015 erwirtschafteten die 868 Mitarbeitenden an 25 Terminalstandorten in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Tschechien 405 Millionen Euro Umsatz.

Tags: rhein-waal-terminal, emmerich, contargo, rhein-waal-lippe, container, emmelsum, voerde,

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