Binnenhafenlogistik im DSLV: Spionkowski folgt auf Haberland

Binnenhafenlogistik im DSLV: Spionkowski folgt auf Haberland

Der Fachausschuss Binnenhafenlogistik im Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat einen neuen Vorsitzenden. Wie der Verband am 15. Juni mitteilte, folgt Werner Spionkowski auf Günter Haberland. Der geschäftsführende Gesellschafter der Firma M. Zietzschmann aus Neuss stellte sich nach langen Jahren im Vorsitz aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Spionkowski ist Geschäftsführer der Duisburger Ruhrmann Logistik, die zur Hülskens-Gruppe gehört.

„Der jetzt mit der Erarbeitung des Masterplan Binnenschifffahrt einsetzende politische Rückenwind darf sich nicht allein auf den Einsatz der Verkehrsmittel richten, sondern muss gleichzeitig die Vernetzung der Akteure in der Binnenschifffahrt beschleunigen“, forderte Spionkowski bezogen auf das Papier, das derzeit im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erarbeitet wird. „Von geplanten Unterstützungsmaßnahmen müssen neben Reedereien, Terminals und Häfen deshalb auch die dort ansässigen Logistikdienstleister profitieren.“

Fokus auf den hafennahen Asphalt

Der DSLV repräsentiert etwa 3.000 Unternehmen mit mehr als 550.000 Beschäftigten. Eine zentrale Forderung des Verbandes bleibe, die 44-Tonnen-Ausnahmeregelung für LKW als Zubringer für den Bahn- und Binnenschiffsumschlag auch auf den Massengutverkehr auszuweiten. Damit könne man Hindernisse für den kombinierten Verkehr abbauen. Bisher gilt die Ausnahmeregelung nur für Vor- und Nachlaufverkehre von Containern und Wechselbehältern. Ebenso gelte es, neben der wasserseitigen auch die landseitige Infrastruktur zu den Umschlagsplätzen verbessert werden.

Einen Kommentar schreiben

Compare listings

Vergleichen