Am Wasserstraßenkreuz Magdeburg brechen gute Zeiten für „Hochstapler“ an: Seit dem 26. März verfügt die Schleuse Niegripp über eine Durchfahrtshöhe von 5,74 Meter, bestätigte das Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost gegenüber Bonapart.
Den entstandenen Zeitvorteil für zweilagig beladene Containerfahrer auf der Relation Hamburg-Berlin beziffert die WSD auf etwa fünf Stunden. Bislang mussten alle Schiffe, die nicht mit 4,81 Meter Durchfahrtshöhe auskamen, den Umweg über die Trogbrücke sowie die Schleusen Rothensee und Hohenwarthe fahren.
Der zweilagige Containerverkehr in den Berliner Westhafen ist seit Anfang 2009 möglich, wasserstandsabhängig kann auch Berlin-Spandau angefahren werden. Auch Eberswalde ist seit Februar 2011 mit zwei Containerlagen erreichbar.
Wie die Tageszeitung Volksstimme berichtete, haben die nun abgeschlossenen Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten der Schleuse Niegripp knapp fünf Millionen Euro gekostet. Unter Anderem wurde ein neues Tor am Elbehaupt eingesetzt. Zukünftig soll die Anlage von der benachbarten Schleuse Hohenwarthe fernbedient werden.
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