Wie kann die Binnenschifffahrt auf Klimawandel, Fachkräftemangel und hybride Bedrohungen reagieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Kolloquium „Fortschritte in der Binnenschifffahrt“. Es findet am 25. und 26. Juni 2026 in Duisburg statt. Veranstalter sind das Institut für Nachhaltige und Autonome Maritime Systeme (INAM) der Universität Duisburg-Essen, die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST).
Thematisiert werden unter anderem klima- und umweltschonende Antriebssysteme, Digitalisierung, Automatisierung, Cyber-Sicherheit, bauliches Niedrigwasser-Management sowie moderne Informations- und Infrastruktursysteme. Auch Schiffskonzepte und die Modernisierung bestehender Flotten sind Bestandteil der Diskussion.
Die fachbezogenen Vorträge im Detail:
- Verbesserung der schifffahrtlichen Bedingungen bei ausgeprägtem Niedrigwasser im freifließenden Rhein
- Strömungssimulation: Near-field emission dispersion using Computational Fluid Dynamics (CFD)
- Live-Monitoring des Treibstoffverbrauchs von Binnenschiffen und Assistenz zur Reduktion des Treibstoffbedarfs
- Neue Schiffskonzepte am Beispiel der hybriden Koppelverbände der Rhenus
- Das EuRIS-Portal
- GNSS Jamming uns Spoofing: Aktuelle Risiken und Gegenmaßnahmen für die Binnenschifffahrt
- Cybersicherheit im Kontext ferngesteuerter und automatisierter Binnenschiffe
- Nachhaltige Emissionsminderung mit moderner Abgasnachbehandlung für Bestandsmotoren
- Automatisierung in der Binnenschifffahrt am Beispiel der Wahrschaustrecke Magdeburg
- Der Weg zur nationalen Zulassungsroadmap – von Bremerhaven nach Berlin
- Automatisiertes Ausweichen für Binnenschiffe – Automatisierungsgrad 3 für die Streckenfahrt
- Wirtschaftliche Energiewende und kritisches Emissionsreporting
- Ohne Crew auf der Brücke – ohne Kontrolle im Maschinenraum?
- Binnenschifffahrt in Flussmündungen und küstennahen Gebieten – Umgebungsbedingungen und technische Anforderungen
- Nutzung des Elbe-Lübeck-Kanals als Sondertransportstrecke – Befahrbarkeitsanalyse für einen Schubverband
Ein interdisziplinärer Festvortrag des Politikwissenschaftlers Professor Karl-Rudolf Korte stellt den Bezug zum gesellschaftspolitischen Kontext her: „Zumutungsmut – Wählen und Regieren unter den Bedingungen von Transformation“. Themen, die sich auf das System Wasserstraße übertragen lassen. Schließlich stehen Geschäftsführungen, Vorstände, Aufsichts-, Betriebs- und Personalräte ebenfalls vor der Aufgabe, den Wandel zu gestalten.
Das Kolloquium soll den Austausch zwischen Forschung, Behörden und Wirtschaft fördern. Die Anmeldung erfolgt online. Das detaillierte Programm wurde am 29. Mai aktualisiert.
(Transparenz-Hinweis entsprechend DJV-Positionen: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.)
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