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Ausbau der Duisburger Kohleninsel

Autor: Axel Götze-Rohen       Datum: 30.10.2014
Erich Staake (links) und der HMS-Vorstandsvorsitzende Heinz Schernikau. Dahinter: Duisport agency Geschäftsführer Volker Schmitz und HMS-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Dieter Harig. Bild: R. Köppen

Die Duisburger Hafen AG und die HMS Bergbau AG Coal Division (HMS) haben am 29. Oktober eine langfristige Partnerschaft zur weiteren Entwicklung der Kohleninsel geschlossen. HMS wird gemeinsam mit duisport eine Kohlenumschlaganlage errichten und betreiben.

Die Anlage, die auch zur Klassifizierung und zum Mischen von Kohlen genutzt werden kann, soll im Frühjahr 2015 in Betrieb gehen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 10 Millionen Euro. "Die positive Entwicklung seit der Übernahme im letzten Jahr hat gezeigt, dass die Kohleninsel zu den modernsten Anlagen in Europa gehört und sehr wettbewerbsfähig ist. Mit HMS haben wir ein renommiertes Unternehmen gewinnen können, das die Gesamtfläche der Kohleninsel in Kürze wieder voll nutzen wird", so Duisport-Chef Erich Staake.

Die HMS ist ein europaweit agierendes Unternehmen, das sich auf Lieferungen von Kraftwerkskohle für deutsche Kraftwerke und andere Industrieverbraucher spezialisiert hat. Die Nähe zu den Häfen Rotterdam und Amsterdam sowie die trimodale Anbindung der Kohleninsel waren die ausschlaggebenden Gründe für HMS, sich für den Standort Duisburg zu entscheiden.

"Mit der geplanten, Dosier-Anlage der HMS wird es uns möglich sein, exakte Mischungen in homogener Zusammensetzung just-in-time und in langfristig gleichbleibender Qualität zu liefern. Das ist nicht nur ein echter Wettbewerbsvorteil, sondern auch Voraussetzung, um unsere Kunden langfristig zu binden", betont Heinz Schernikau, Vorstandsvorsitzender der HMS Bergbau AG.

Tags: duisport, hms, kohle, kohleninsel, coal, staake,

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