Ab November sollen See- und Binnenschiffe im Elbehafen Brunsbüttel den für die Schifffahrt zukunftsweisenden Treibstoff LNG bunkern können. Wie Brunsbüttel Ports am 27. Oktober mitteilte, hat der Hafenbetreiber am 18. Oktober einen Vertrag mit dem Flüssiggas-Versorger Gasnor abgeschlossen.
Zunächst soll die Bebunkerung mittels Tankwagen erfolgen. Je nach Mengenentwicklung ist anschließend der schrittweise Ausbau eines Tanklagers geplant. Zu diesem Zweck hat der Hafenbetreiber dem norwegischen Flüssiggas-Spezialisten geeignete Flächen in unmittelbarer Kainähe vertraglich zugesichert. Lediglich die behördliche Genehmigung steht noch aus.

Erfahrung beim LNG-Bunkern
Schon die Interimslösung soll eine sichere, zuverlässige und kosteneffiziente LNG-Bebunkerung ermöglichen. „Gasnor ist für uns aufgrund der praktischen Erfahrung in Norwegen der ideale Partner für das Thema LNG Bebunkerung“, erklärte Hafenchef Frank Schnabel. Mit drei LNG-Produktionsanlagen an der Norwegischen Westküste versorgt Gasnor norwegische Industriebetriebe sowie eine stetig wachsende Flotte von LNG-betriebenen Schiffen mit dem vergleichsweise schwefelarmen und günstigen Treibstoff.
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