EU unterstützt Oberrheinhäfen bei gemeinsamer Entwicklung

  • Von Christian Grohmann
  • 23.10.2012
  • Häfen
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Am 11. September hat die EU grünes Licht für die Förderung der Kooperation von neun Oberrheinhäfen gegeben. Das bestätigte Manfred Rausch vom federführenden Hafen Strasbourg am 23. Oktober gegenüber Bonapart. Mit dem Zusammenschluss wollen die Häfen Basel, Colmar, Karlsruhe, Kehl, Ludwigshafen, Mannheim, Mulhouse, Strasbourg und Weil am Rhein ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Bis Dezember 2014 wollen die Häfen unter Einbindung von Behörden, öffentliche Einrichtungen und Betrieben in einem ersten Schritt ihre Stärken und Schwächen analysieren, um weitere Kooperationen und Investitionen aufeinander abzustimmen. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Schienenverbindungen, aber auch den Fragen nach verfügbaren Grundstücken, dem Containerverkehr oder der Anpassung logistischer Aktivitäten soll nachgegangen werden.

Die beteiligten Hafenbetreiber sprechen von einer beispielhaften Initiative, die für europäische Binnenhäfen einmalig ist. Nach Abschluss der ersten Phase wollen die Partner eine langfristige Organisationsform für gemeinsame Abstimmungs-und Steuerungsprozesse entwickeln. Derzeit investieren die Hafenbetreiber 850.000 Euro aus eigener Tasche. Im Rahmen der TEN-T-Förderung schießt die EU noch einmal die gleiche Summe zu. Die Hafenbetreiber hoffen zudem auf eine langfristige Unterstützung seitens der EU.

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