Mit gebrochenen Leinen und Farbabschürfungen am Schiffsrumpf ist am 23. August die Besatzung eines deutschen Tankmotorschiffes davongekommen. Gegen 16.45 Uhr hatte der Eigner gemeldet, dass ein polnischer Schubverband sein bei Bülstringen im Mittellandkanal festgemachtes, mit 811 Tonnen Harnstoff beladenes Schiff angefahren hatte.
Die herbeigerufenen Beamten der Wasserschutzpolizei Haldensleben stellten starken Alkoholgeruch bei dem Schiffsführer des Schubverbandes fest. Eine Atemkontrolle ergab einen Wert von 3,03 Promille. Die WSP Sachsen-Anhalt leitete ein Strafverfahren ein und ließ eine Blutprobe entnehmen. Die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion ordnete das Ruhen der Fahrerlaubnis an.
Der Schubverband war mit 1.200 Tonnen Zementklinker auf der Fahrt Richtung Berlin. Schon bei der Annäherung des Schubverbandes hatte der Steuermann auf dem Tankschiff eine auffällige Fahrweise beobachtet. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt, laut Polizei bestand keine Gefährdung der Umwelt.
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