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Moselkommission reduziert Meldeaufwand

Autor: Christian Grohmann       Datum: 07.12.2015
Koppelverband auf der Mosel. Bild: Grohmann
Dank AIS kann der Meldefunk auf der Mosel reduziert werden. Bild: Grohmann

Auf der Mosel gibt es künftig weniger zu melden: Auf ihrer Plenarsitzung am 25. November in Trier hat die Moselkommission beschlossen, den Paragraphen 9.05 der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) anzupassen. Mit dieser Änderung werden die Meldepunkte reduziert, an denen die Schiffs- und Reisedaten durchzugeben sind.

Was früher vor jeder Schleuse geschehen musste, ist ab dem 1. Dezember 2017 nur noch in den Übergangsbereichen von einer „nationalen“ Strecke in eine andere nötig, bestätigte Patricia Brückner von der Moselkommission gegenüber Bonapart. Wo etwa aufgrund von Gefahrenlagen Bedarf besteht, können die nationalen Behörden aber gesonderte Meldepunkte einrichten.

Die neue Regelung sollen den Aufwand für Schiffsführer und Verwaltung deutlich reduzieren. Da ab dem 1. Januar 2016 ohnehin eine AIS-Pflicht auf der Mosel besteht, wird die umfangreiche Funkmeldung überflüssig. Die Übergangszeit von knapp zwei Jahren soll die Harmonisierung von Vorschriften und Systemen gewährleisten. Die Neuerungen betreffend AIS und ECDIS sind in dem neuen Paragraph 4.07 sowie der ebenfalls neuen Anlage 11 der MoselSchPV geregelt.

Daten verfügbar machen

Weiterhin plant die Moselkommission, Bauwerksinformationen wie Wasserstände, Abmessungen von Schleusen oder Ähnliches künftig über geoinformatische Karten der Moselverwaltungen über ihre Internetseite zugänglich zu machen. Die nächste Plenarsitzung des deutsch-französisch-luxemburgischen Gremiums ist für den 9. Juni 2016 in Luxemburg geplant.

Tags: moselkommission, mosel, moselschpv, melden,

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