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Neuer Fernwärme-Düker quert Rhein in Düsseldorf

Autor: Christian Grohmann       Datum: 09.10.2012
Die Peildaten zeigen den frisch eingezogenen Düker in seiner Rinne. Bilder: Hülskens
Die Baustelle liegt unmittelbar vor der Neusser Hafeneinfahrt.

Seit dem 27. September gibt es eine neue Rheinquerung bei Flusskilometer 740,7: Ein Düker verbindet nun das Kraftwerk Lausward und das Dominikus-Krankenhaus. Er soll den linksrheinischen Stadtteil Heerdt mit Fernwärme versorgen.

Größte Herausforderung für die ausführenden Firmen war der Zeitfaktor: Es galt, den Düker noch vor Einsetzen der Hochwasserzeit einzuziehen. Nach einer rund sechsmonatigen Planungs- und Genehmigungsphase begannen die Arbeiten in der ersten Juliwoche am rechtsrheinischen Ufer.

Eiszeit lässt grüßen

Während der Baggerarbeiten für die etwa vier Meter tiefe Dükerrinne in der Rheinsohle musste das Team von Hülskens Wasserbau etliche Gesteinsbrocken aus dem Flussbett entfernen. Einige davon ließen sich nur in klein gemeißelten Stücken bewegen. „Der Name ,Steinerne Bänke‘ kommt nicht von ungefähr“, erklärte Hülskens-Ingenieur Martin Lackmann. „Die letzte Eiszeit lässt noch heute grüßen.“

Der Einzug des von Rohrleitungsbauer Friedrich Vorwerk gefertigten Dükers erfolgte am 27. September. Nach der Verfüllung der Dükerrinne mit Hilfe von Hydroklappschuten wird die 430 Meter lange, mit einem Betonmantel geschützte Rohrleitung drei bis dreieinhalb Meter unter der Rheinsohle liegen. Während der Arbeiten konnte die Schifffahrt die Baustelle passieren.

Lesen Sie mehr in Ausgabe 7/2012 von Schiffahrt und Technik.

Tags: düker, düsseldorf, neuss, rhein, fernwärme, hülskens, wasserbau,

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