RSS Facebook Twitter You Tube

Neue Gesichter im VBW-Präsidium – Ehrenmitgliedschaft für Martin van Dijk

Autor: Christian Grohmann       Datum: 21.11.2017
Martin van Dijk mit Urkunde. Bild: VBW
Martin van Dijk. Bilder: VBW
Bruno Georges bei seiner Rede im Haus der Unternehmer. Bild: VBW
Bruno Georges.

Am 16. November hat der Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen (VBW) seine Mitgliederversammlung abgehalten. Auf dem Programm standen Nachwahlen zum Präsidium, die Ehrung von Martin van Dijk sowie das 140-jährige Vereinsjubiläum.

Neu im Amt sind gleich drei neue Vizepräsidenten: BP-Logistiker Niels Anspach tritt die Nachfolge seines Kollegen Jörg Becker an, der zum Jahresende aus dem Mineralölkonzern ausscheidet. Nancy Scheijven aus der niederländischen Rijkswaterstaat folgt auf Pieter Janssen, der die Wasserstraßenbehörde zugunsten einer Position als Direktor des Wasser- und Bodenverbandes der Provinz Süd-Holland verlassen hat. Als Vertreter des niederländischen Verbands BLN-Schuttevaer folgte Eric Schultz auf Martin van Dijk. HTAG-Vorstand Volker Seefeldt wurde zum Stellvertreter des Präsidenten Heinz-Josef Joeris gewählt.

Gewerbevertreter mit diplomatischem Geschick

Auf Vorschlag des Präsidiums erhielt Martin van Dijk für sein jahrzehntelanges Wirken für die europäische Binnenschifffahrt die VBW-Ehrenmitgliedschaft. Van Dijk fuhr neun Jahre selbst als Matrose und Schiffsführer, bis er 1971 auf die Landseite wechselte und sich vom Disponenten zum Geschäftsführer hocharbeitete. Nebenbei war er über zehn Jahre als Dozent und Prüfer für Binnenschiffer tätig und stieg in den 90er Jahren in die Verbandsarbeit ein.

Vor allem sein Wirken als Vorsitzender der internationalen Abteilung von Koninklijke Schuttevaer, später BLN-Schuttevaer, brachte ihm den Ruf eines Botschafters für die Binnenschifffahrt ein. Als Mittelsmann zwischen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Rijkswaterstaat und dem niederländischen Gewerbe hat er mit dazu beigetragen, dass noch während der Bergungsarbeiten nach der „Waldhof“-Havarie wieder Schiffe an der Unfallstelle vorbei gelotst wurden.

Auf dem Weg zum Green Deal: 140 Jahre VBW

Auf der Jubiläumsveranstaltung im Duisburger Haus der Unternehmer hob ZKR-Generalsekretär Bruno Georges hervor, welche Bedeutung die Mitwirkung des VBW bei der Erarbeitung europäischer Standards (CESNI, ES-TRIN) sowie in den Themenfeldern Infrastruktur, ökologische Modernisierung und Digitalisierung hat.

„Die von VBW, DST, VSM und anderen Akteuren erarbeiteten Konzepte und die daraus resultierenden Initiativen im Bereich der ökologischen Modernisierung könnten wichtige Grundlagen für einen dringend benötigten ,Green Deal’ für die Binnenschifffahrt werden, wie ihn beispielsweise die neue niederländische Regierung mit den Branchenverbänden auf nationaler Ebene verabreden will“, so Georges.

Schon früh habe der 1877 gegründete Verein eine europäische Grundausrichtung vollzogen. Grundstein sei bis heute die intensive Zusammenarbeit mit der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) – schon im Gründungsjahr des Vereins hatte der damalige ZKR-Sekretär die erste Geschäftsführung übernommen.

Tags: vbw, martin van dijk, bruno georges,

Keine Antwort zu

Mein Kommentar

Ich möchte über jeden weiteren Kommentar in diesem Post benachrichtigt werden.

Havarie Monitor

Suchen & Finden

erweiterte Suche

Umfrage

Havariemonitor-Neuauflage?

Fortsetzung des Bonapart Havarie Monitors ab 2018: Welcher wäre der für Sie größte Nutzen?