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Imperial-Frachtenbörse IFMS: Nutzererfahrungen helfen bei Optimierung

Autor: Christian Grohmann       Datum: 07.03.2017
Collage: Geschenkübergabe in den Steuerhäusern dreier Binnenschiffe. Uwe Gick überreicht Sija und Zeger Bouman (o.l.), Cornelis Blonk (o.r.) sowie Dirk Verboom und seinem Sohn Dirk-Jan (u.) das versprochene iPad. Bilder: Imperial
Uwe Gick überreicht Sija und Zeger Bouman (o.l.), Cornelis Blonk (o.r.) sowie Dirk Verboom und seinem Sohn Dirk-Jan (u.) das versprochene iPad. Bilder: Imperial

Rund zwei Monate ist das Imperial Freight Management System (IFMS) nun im Einsatz, die ersten Binnenschiffstransporte sind abgewickelt. Wie Imperial am 6. März meldete, sind Cornelis Blonk mit seinem GMS „Noordenwind“, Sija und Zeger Bouman mit dem GMS „Alpi“ sowie Dirk Verboom mit dem GMS „Amento“ die Pionier-Partikuliere der webbasierten E-Commerce-Plattform.

Sie erhielten von Uwe Gick die ersten drei von 100 iPads, die Imperial den ersten 100 aktiven Nutzern versprochen hatte. Die nun angelaufene Übergabe der Tablet-Computer nutzt Partikulierbetreuer Gick für ausgiebige Gespräche über die Nutzererfahrungen. „Ob eine digitale Lösung anwenderfreundlich ist, kann niemand besser beurteilen als der Nutzer“, unterstreicht Gick. „Gemeinsam mit unseren Premierennutzern und Transportpartnern werden wir IFMS kontinuierlich dort optimieren, wo sich noch Bedarf ergeben sollte.“

IFMS habe einen guten Start hingelegt und werde aufgrund seiner einfachen Handhabung von den Binnenschiffern sehr gut angenommen, heißt es weiter. Die Binnenschiffer berichteten, das System entlaste sie bei der Arbeit. Blonk habe bereits eine ganze Reihe von Transporten über IFMS abgewickelt. Noch mag Imperial aber keine Zahlen zu Transportabschlüssen, vermittelter Tonnage oder Nutzeranmeldungen vorlegen. Dafür sei es noch zu früh, sagte Pressesprecher Claus Grimm gegenüber Bonapart.

Vom internen Marktplatz zur E-Commerce-Plattform

Im ersten Schritt wurde IFMS als interner Marktplatz eingesetzt: Die Disponenten aller Unternehmensstandorte erhielten Echtzeit-Zugriff auf die verfügbare eigene Flotte sowie auf abzufahrende interne Ladungen. Im Januar folgte die Öffnung des Systems für Partikuliere, ab Mitte 2017 soll die Plattform für externe Verlader freigeschaltet werden. Wenn Imperial sein gesamtes jährliches Ladungsvolumen von 50 bis 60 Millionen Tonnen in IFMS einspeist, bildet die Plattform etwa 20 Prozent der Binnenschifffahrt in Deutschland ab.

Anders als etwa bei Mitbewerber Bargelink geht der Funktionumfang von IFMS über das Finden von Ladungen oder Schiffen hinaus: Es können Angebote abgegeben, Verhandlungen mit Disponenten geführt und Abschlüsse getätigt werden. Die für Android und iOS erhältliche App ermöglicht einfache GPS-Positionsmeldungen, die Übermittlung von Lade- und Löschzeiten oder die Übertragung abfotografierter Transportdokumente.

Tags: imperial, ifms, frachtenbörse, app, marktplatz, digitalisierung, e-commerce,

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