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HGK-Bilanz 2015 weist niedrigeres Jahresergebnis und mehr Containerumschlag aus

Autor: Julia Pedak       Datum: 27.06.2016
Containerzug im Hafen Köln-Niehl: Trimodalität soll der Lkw-Konkurrenz entgegenwirken. Bild: HGK
Trimodalität soll der Lkw-Konkurrenz entgegenwirken. Bild: HGK

Das Jahresergebnis der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) ist 2015 geringer als im Vorjahr ausgefallen. Das teilte das Unternehmen am 23. Juni mit. Die Gütertransporte erfolgten eher über die Straße anstatt auf Wasser oder Schiene.

Mit 3,2 Millionen Euro ist das Jahresergebnis der HGK 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Millionen Euro zurückgegangen. Die RheinCargo, das Gemeinschaftsunternehmen der HGK und der Neuss-Düsseldorfer Häfen, hat 2015 in den Hafenstandorten Köln, Neuss und Düsseldorf mit 26,8 Millionen Tonnen 3,3 Prozent weniger Güter bewegt. Als Grund gab die HGK die lange Niedrigwasserphase und einen gesunkenen Kohleumschlag an. Letzterer resultiert auch aus dem rückläufigen Geschäft der HTAG. Dennoch konnte HGK-Tochtergesellschaft ein Ergebnis über Plan erzielen.

Positives gab es aus dem Containerumschlag zu berichten: Er stieg im RheinCargo-Verbund gegenüber 2014 um 6,3 Prozent auf 1,3 Millionen Standardcontainer an. Die Transportleistung im Schienengüterverkehr wuchs um 11,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Nettotonnenkilometer, wobei die transportierte Menge um 2,8 Prozent auf 23,4 Millionen Tonnen zurückging.

Investitionen im kombinierten Verkehr

Einen Ausbau des Bereichs Binnenschifffahrt und Bahn verspricht sich die HGK durch den im Dezember 2015 erfolgten vollständigen Erwerb der neska-Gruppe und der dazugehörigen Beteiligungen. Durch den Bau des im Frühjahr 2015 eröffneten Terminals Köln-Nord für Kombinierten Verkehr sollen die Transporte zudem in Zukunft von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Tags: hgk, ndh, rheincargo, köln, neuss, düsseldorf, neska, htag,

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