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Erster Rammschlag für schwerguttaugliche Kaianlage in Wesel vollzogen

Autor: Christian Grohmann       Datum: 01.03.2017
Gruppenfoto: Vertreter von Deltaport, Wesel und Voerde am Drücker
Peter Kielmann, Andreas Stolte, Karl Borkes, Ulrike Westkamp, Dirk Haarmann und Dieter Thurm (v.l.) lösen den symbolischen ersten Rammschlag aus. Bild: Deltaport

Seit Februar wird im Rhein-Lippe-Hafen Wesel gebaut. Für den 1. März hat der Hafenverbund Deltaport zum feierlichen Rammschlag in den ehemaligen Ölhafen eingeladen. Dort soll eine 300 Meter lange Kaianlage die schräge Uferböschung ersetzen und den ersten Schritt hin zu einem modernen Universalhafen markieren. Erster Nutzer des ersten Bauabschnitts wird das Schwerlastterminal von Hegmann Transit. Es soll Projektladungen von 300 Tonnen abfertigen können.

Ende 2017 sollen beide Bauabschnitte fertig sein. Bis dahin wird der Auftragnehmer Hülskens Wasserbau laut Auskunft des technischen Hafenleiters Dieter Thurm 1.250 Tonnen Stahl und 40.000 Tonnen Erde verbaut haben. Dazu gehören 350 Spundbohlen mit einer Einzellänge von bis zu 25 Metern, die bis zu zehn Meter tief in den Untergrund gerüttelt werden. Leerrohre ermöglichen das Verlegen von Datenkabeln sowie Landstromanschlüssen für die Binnenschiffe.

Rund neun Millionen Euro soll die Anlage kosten. Sie erschließt 65 von insgesamt 86 Hektar verfügbarer Entwicklunsfläche des Hafenverbunds wasserseitig. Das Geld kommt von EU, Bund und Land sowie von den kommunalen Gesellschaftern der Deltaport-Gruppe. Erst im letzten Jahr war der alte Stadthafen Wesel mit einer neuen Spundwand ausgestattet worden.

Tags: infrastruktur, deltaport, wesel, stolte, kaimauer, hülskens, schwergut,

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