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Ehrhardt vertritt BDB im Elbe-Beratergremium – und kandidiert für Verbandsvorstand

Autor: Christian Grohmann       Datum: 01.02.2016
Karl-Heinz Ehrhardt vom Hafen Magdeburg. Bild: BDB
Karl-Heinz Ehrhardt. Bild: BDB

Ab sofort soll Karl-Heinz Ehrhardt den Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) im Beratergremium für das Gesamtkonzept Elbe vertreten. Wie der Verband am 1. Februar bestätigte, löst der Magdeburger Hafenchef in diesem Gremium den BDB-Geschäftsführer Jörg Rusche ab. Ehrhardt will außerdem bei der im Frühjahr anstehenden Vorstandwahl des Verbands als Kandidat antreten.

„Für die Fahrrinne der Binnenelbe wird bei Niedrigwasser unterhalb von Dresden eine Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter an 345 Tagen im Jahr benötigt, oberhalb von Dresden soll die Fahrrinne 1,50 Meter tief sein“, erklärte Ehrhardt die gemeinsame Position der Transportwerke Magdeburger Hafen und des BDB. „Ich gehe davon aus, dass diese Position von den anderen Wirtschaftsvertretern im Beratergremium mitgetragen wird!“

Plattform der Interessenvertreter

Die anderen Wirtschaftsvertreter, das sind Boris Kluge vom Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen, Henning Finck von der Kammerunion Elbe/Oder und Stefan Kunze von der Elbe Allianz. Ebenfalls am Tisch sitzen Georg Rast vom World Wide Fund For Nature, Magnus Wessel vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Yves Blöge vom Naturschutzbund Deutschland, Jutta Röseler von der Bürgerinitiative Pro Elbe sowie Hans-Joachim Döring von der evangelischen Kirche Mitteldeutschland.

Sie alle gehören zu dem im Sommer 2015 von den Bundesministerien für Umwelt und Verkehr ins Leben gerufenen Beratergremium. Als Plattform der Interessenvertretungen soll es Arbeitsaufträge, Kommentare, Fragen und Empfehlungen für die am Gesamtkonzept Elbe beteiligten Arbeitsgruppen aus der Verwaltung erstellen. Für die Fragen können aber auch wissenschaftliche Oberbehörden des Bundes und zusätzliche Experten einbezogen werden.

BDB sieht Wirtschaftskompetenz gestärkt

Für den BDB ist Ehrhardt, der über mehrere Jahre als einziger Hafenvertreter eine Verbandsmitgliedschaft hielt, der richtige Mann: Mit rund vier Millionen Tonnen Jahresumschlag und 25.000 TEU gibt der Verband die Zahlen des Hafens am Wasserstraßenkreuz von Mittellandkanal und Elbe an. Das wäre im Vergleich zu 2014 eine Steigerung von knapp einer halben Million Tonnen und rund 10.000 TEU.

Das Elbe-Gesamtkonzept soll Schiffbarkeit und Naturschutz soweit möglich unter einen Hut bringen. Als wesentliches Defizit der Elbe gilt den Wirtschaftsverbänden die mangelnde Verlässlichkeit als Wasserstraße. Die Naturschützer argumentieren, dieser Umstand ließe sich aufgrund des geringen Wasserangebots auch durch Maßnahmen wie den Buhnenbau nicht korrigieren.

Tags: ehrhardt, magdeburg, bdb, böb, gesamtkonzept, elbe, Nachrichten aus der Binnenschifffahrt,

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