RSS Facebook Twitter You Tube

Container trotzt Tonnage-Rückgang auf dem Elbe-Seitenkanal

Autor: Christian Grohmann       Datum: 31.01.2017
Luftbild des Schiffshebewerks Lüneburg bei Scharnebeck von Nordosten
Zentrales Bauwerk und Flaschenhals des Elbe-Seitenkanals: Das Schiffshebewerk Lüneburg bei Scharnebeck. Bild: WSA Uelzen

Die Containertransporte auf dem Elbe-Seitenkanal haben den Vorjahreswert erneut übertroffen. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Uelzen am 30. Januar meldete, passierten 2016 stolze 112.000 Standardcontainereinheiten (TEU) das Schiffshebewerk Scharnebeck. Die Gesamttonnage des Kanals ging allerdings um rund neun Prozent auf knapp über zehn Millionen zurück.

Diese Marke wurde erstmals 2013 geknackt. In den Folgejahren beförderten Schiffe jeweils rund elf Millionen Tonnen auf dem Kanal. Wurden in 2015 noch 16.786 Güter- und Tankschiffe geschleust, waren es ein Jahr später 15.487. Die aktuelle Entwicklung führt das WSA auf rückläufige Transporte bei land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen zurück.

Wolfsburg als Hebel

Der Containertransport hingegen hat seit der Eröffnung des Terminals Fallersleben bei Wolfsburg stetig zugenommen. Von 80.000 TEU im Jahr 2014 über fast 100.000 TEU in 2015. Angesichts eines Rückgangs des Hamburger Containerumschlags von 0,1 Prozent in den ersten drei Quartalen 2016 freute sich WSA-Sachbereichsleiter Kai Römer gleich doppelt über das zwölf-prozentige Kistenwachstum auf dem Kanalwasser.

„Damit trägt der Elbe-Seitenkanal entscheidend zur Verlagerung von Containern von der Straße auf die Wasserstraße bei“, so Römer. „Ein wichtiger ökologischer Aspekt.“

Tags: statistik, elbe-seitenkanal, esk, container, uelzen, scharnebeck, hamburg, 2016, wolfsburg, fallersleben,

Keine Antwort zu

Mein Kommentar

Ich möchte über jeden weiteren Kommentar in diesem Post benachrichtigt werden.

Havarie Monitor

Suchen & Finden

erweiterte Suche

Umfrage

Havariemonitor-Neuauflage?

Fortsetzung des Bonapart Havarie Monitors ab 2018: Welcher wäre der für Sie größte Nutzen?