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Beteiligungsmodell Donau östlich von Wien: Beirat gegründet

Autor: Christian Grohmann       Datum: 10.08.2017
Luftbild der Donau bei Stopfenreuth: Fluss, Wald und ein Binnenschiff. Bild: via donau/Johannes Zinner
Donau bei Stopfenreuth: Hier gilt es, die Bedingugen für Schifffahrt und Natur gleichermaßen zu verbessern. Bild: via donau/Johannes Zinner

Die ökologischen und nautischen Bedingungen an der Donau östlich von Wien sollen mit einer Reihe von Maßnahmen schrittweise verbessert werden. Ein begleitendes Beteiligungsmodell soll helfen, die verschiedenen Interessen zu wahren. Dazu wurde am 11. Juli ein Beirat gegründet. Schon das begleitende Akteursforum des Naturversuchs Bad Deutsch-Altenburg sollen alle Teilnehmer positiv bewertet haben, berichtet via Donau.

Alle Beiratsmitglieder haben einen fachlichen Bezug zur Nationalpark-Strecke, schreibt die österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft via Donau in ihrer Mitteilung vom 27. Juli. Gemeinsam decken sie einen Großteil der vorhandenen Interessen ab. Trotz einer Vielzahl von Umweltorganisationen habe man eine für die Wirtschaftsvertreter akzeptable Regelung der Stimmverhältnisse gefunden. Die Mitglieder des Beirats haben eine gemeinsame Geschäftsordnung entwickelt und sollen unter anderem ein Managementleitbild für die Donau erarbeiten. Im Beirat vertreten sind:

 

  • BirdLife Österreich
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • Forum Wissenschaft und Umwelt (FWU)
  • Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD)
  • Nationalpark Donau-Auen
  • Niederösterreichischer Landesfischereiverband
  • Pro Danube Austria
  • Umweltdachverband
  • Umweltorganisation VIRUS
  • viadonau
  • Wirtschaftskammer Österreich
  • WWF Österreich

 

Zudem könne der Beirat bei Bedarf auf namhafte Fachleute aller Disziplinen zurückgreifen. Interessenten können sich nach Anmeldung an Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie themenbezogenen Arbeitsgruppen einbringen.

Lernprozess

Sowohl das Dialogverfahren als auch die wasserbaulichen Maßnahmen seien optimiert worden. Letztere wurden im Rahmen des Projekts „Lernen vom Fluss“ örtlich spezifisch entwickelt und bei Bedarf optimiert. Diese flossen im Rahmen einer mehrjährigen Pilotprojektphase des Flussbaulichen Gesamtprojekts in in den Maßnahmenkatalog mit ein. Beispiele gibt es im Bonapart-Artikel über das Pilotprojekt.

Tags: donau, wien, österreich, dialog, wasserbau,

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